JAM begann zur Jahrtausendwende. Gemeinsam mit dem BEG verband mich die Vision, dass Gott noch viel in der Jugendszene vorhat, dass viele spirituelles Interesse haben und man es Ihnen nur in angemessener und leb barer Form zeigen muss.
Von Anfang an war die Überzeugung, dass wir neben coolen und ansprechenden Events auch eine gute Form für das persönliche Leben braucht – eine gute Kleingruppe.
Wir starteten mit dem ersten Event zum Millenniumswechsel von 1999 auf 2000. Da hat sich rausgestellt, dass doch nicht 300 Leute kommen würden, sondern die Szene doch kleiner war.
Die ersten Events fanden in einer kleinen Location – dem „unplugged“ im 9. Bezirk statt. Dort gab es eine Band, kurze kreatives Video und eine Message. Das war so der Start. Daneben gab es eine kleine Gruppe, die gebetet hat, dass Jesus einfach gut rüberkommt und als mächtiger Befreier den Nöten und Problemen der Menschen begegnet.
Das wuchs und nach einiger Zeit waren die Events dann in der „Sargfabrik“, wo wir einfach lebendig-Tote in das Leben zurückbringen wollten.
Dort hat sich auch ein wirkliches Team entwickelt, die die Arbeit von JAM weiterführte. Es wurde kreativer, Theater, Anspiele, Filme, ne geile Band. Das Event war lange das, was man als „JAM“ wahrnahm. Wir wollten natürlich mehr, als nur ein gutes Event.
In der Zeit bildete sich auch das spitzen Leitungsteam mit Hans-Peter, Timm und Harry. Dort wurde viel entwickelt, die Kleingruppenarbeit verbindlicher gestaltet, Jüngerschaftskurse, Schulungen.
Ein Highlight aus der Anfangszeit war auch immer die 24-7 Gebetswoche. Dort haben wir eine Woche in einer Stundenschicht Rund-um-die-Uhr gebetet. Wer dabei war weiß, wie besonders diese Zeiten immer waren.
Inhaltlich war immer wieder wichtig, dass man auf sein Herz achtet, Heilung von Verletzungen der Vergangenheit, Festlegungen, negative Gedanken überwinden kann usw. Dort gab es dann Weekends, „Selbsthilfegruppen“, Coaching. Diese Verbindung von Spiritualität mit den Leidenschaften des Herzens war immer wichtig in den Predigten, dem Lebensstil und dem Glauben bei JAM.
Wir sind überzeugt, dass mit Jesus leben eben nicht Verleugnung bedeutet, sondern das volle Ausschöpfen des Lebens und des Potentials bedeutet. Glauben hat mit dem echten Leben, den Gedanken und Gefühlen, dem Charakter und Lifestyle nicht nur enorm viel zu tun, sondern bildet die Grundlage für eine glückliche Lebensführung.
Durch private Veränderungen bei vielen im Team, den Ausstieg von Timm, Harry und Hans-Peter kommt eine neue Art von Jugendarbeit. Die Parameter sind anders, aber es ist noch immer derselbe Geist, der supportet, heilt, führt, Leben einhaucht, redet, formt – eben JAM ausmacht.
Gottes Segen und Erleben wünsche ich euch – Gott hat noch ein großes Volk in Wien.
Liebe Grüße Harry




















